Wintersport - Sicher durch den Schnee!

Sport macht Spaß und ist gesund. Das gilt natürlich auch für den Wintersport im Allgemeinen und das Skifahren im Speziellen. Was Sie wissen sollten? TopTarif.de hat in folgender Infografik einmal alles zum Thema Wintersport zusammengefasst.

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Skifahren – Versicherung gehört ins Reisegepäck

Immerhin 4,2 Millionen Deutsche fahren jährlich Ski, so eine Statistik der Auswertungsstelle für Skiunfälle. Hierzulande kommt es dabei für 40.000 Skifahrer zu so schweren Unfällen, dass sie sich in ärztliche Behandlung begeben müssen. Deshalb empfiehlt es sich Skifahrern, Versicherungen für den Fall der Fälle abzuschließen, denn dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nach ist Skifahren die gefährlichste Sportart, wenn es um die Schwere der möglichen Verletzungen geht.

Knie und Kopf: Verletzungen mit dramatischen Konsequenzen

Bei den häufigsten Skiunfallverletzungen werden die Knie in Mitleidenschaft gezogen (siehe Infografik). 25 Prozent der Männer und sogar 40 Prozent der Frauen verletzen sich beim Skifahren am Knie. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass für die Knie Schutzkleidung wie beispielsweise Protektoren für den Rücken oder der Helm für den Kopf oftmals nicht ausreichend sind, da sie nicht vor Muskel- oder Sehnenverletzung bewahrt. Obwohl nur etwa jede zehnte Skiunfallverletzung eine Kopfverletzung ist, stellen diese eine besondere Gefahr dar, da sie dramatische Konsequenzen haben können. Ein Helm sollte deshalb zur Grundausstattung beim Skifahren gehören.

Drei Versicherungen braucht der Skifahrer

Generell sind für das Skifahren Versicherungen nicht verpflichtend, doch die Häufigkeit und vor allem die Schwere der Folgen eines Skiunfalls sind Grund genug, hier nicht leichtsinnig zu sein. Eine Grundausstattung an Versicherungen für Skifahrer und andere Wintersportler reicht aus: So sollten Skifahrer Unfallversicherung, Auslandskrankenversicherung und private Haftpflichtversicherung mit im Reisegepäck haben. Dem Skifahrer wird eine Auslandskrankenversicherung empfohlen, weil die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlungskosten bestenfalls in der am Urlaubsort üblichen Höhe zahlt. Dabei wird maximal der Höchstbetrag, der in Deutschland dem regulären Niveau entspricht, übernommen. Genau hier setzt die Auslandskrankenversicherung an und zahlt die entstehende Differenz. In der Regel leistet sie auch den Rücktransport nach Hause – vorausgesetzt er ist medizinisch erforderlich. Einige Versicherer gewähren einen Rücktransport schon dann, wenn er als medizinisch sinnvoll erachtet wird. Wer in Kanada oder den USA seinen Skiurlaub verbringt, sollte unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen, da dort die ärztliche Versorgung sehr teuer ist.

Unfallversicherung: Skifahrer weltweit geschützt

Eine weitere unabdingbare Versicherung für Skifahrer ist die Unfallversicherung, die schwere Unfälle abdeckt, welche eine Invalidität zur Folge haben. Im Schadensfall kann der Versicherte entweder eine Rente in Anspruch nehmen oder eine Einmalzahlung wählen. Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung sollten bestimmte Aspekte beachtet werden: So sollten Rettungs- und Bergungskosten in der Police enthalten sein. Auch zusätzliche Reha-Leistungen erweisen sich im Schadensfall als sinnvoll. Mit Assistance-Leistungen erhält man nach einem Unfall Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. Wichtig ist bei einem Skiunfall: Hat man aufgrund von Trunkenheit einen Unfall verursacht, verliert man dadurch den Versicherungsschutz der Unfallversicherung.

Privathaftpflicht: Sorgenloser Wintersport für die ganze Familie

Schließlich gibt es eine Versicherung, die nicht nur Skifahrern, sondern generell Verbrauchern empfohlen wird: Die private Haftpflichtversicherung schützt den Versicherungsnehmer vor Schadensersatzansprüchen, wenn er Dritten Schaden zugefügt hat. Wenn beispielsweise ein Snowboard sich verselbständigt und dabei jemanden verletzt, greift die Haftpflichtversicherung. Auch die Abwehr unberechtigter Ansprüche gehört zum Leistungsspektrum dieser Police. Wichtig ist es hier, auch seine Kinder unbedingt in die private Haftpflichtversicherung mit einzuschließen. Bis zum Alter von sieben Jahren sind Kinder deliktunfähig, also durch eigenes Handeln nicht strafbar zu machen. Wenn Kinder unter sieben Jahren beispielsweise mit dem Schlitten fremdes Eigentum beschädigen, muss die Privathaftpflicht nicht automatisch leisten. Haben die Eltern hingegen ihre Aufsichtspflicht verletzt, werden sie zur Rechenschaft gezogen und haften somit für die durch das Kind verursachten Schäden. In eben solchen Fällen greift der Versicherungsschutz der Privathaftpflicht.

Leihski oder gekaufte Ski?

Auch kostentechnisch sollten Urlauber sich vor der Skireise Gedanken machen. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob man Ski kaufen oder besser leihen sollte. Die Entscheidung fällt leichter, wenn man sich die Häufigkeit der Skireisen anschaut. Aus der Infografik wird deutlich, dass man mit einem Skikauf gegenüber Leihski umso mehr spart, je öfter man in den Skiurlaub fährt. Mit der Ersparnis lassen sich wiederum die Kosten für eine Versicherung für Skifahrer abfedern.

Urlaubsort nach Pisteneigenschaften und Schwierigkeit auswählen

Verletzungen durch Skiunfälle sind häufig auch auf die Selbstüberschätzung der Wintersportler zurückzuführen. Über die Welt verteilt locken Skipisten mit unterschiedlichen, häufig gefährlichen Eigenschaften. Bei der Wahl des Urlaubsziels sollten Skifahrer deshalb auch den Schwierigkeitsgrad der Skigebiete berücksichtigen. Dabei ist, wie aus der Infografik ersichtlich, das Gefälle ausschlaggebend. Mit einer den eigenen Skifahrfähigkeiten entsprechenden Piste riskiert man letztendlich weniger und kann so sorgenfrei den Winterurlaub genießen.